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Exkursionen und Sprachanlässe
Sprachanlässe schaffen, Gemeinschaft bilden und zugleich Interesse wecken für die Umwelt, die den Migrantenkindern zur neuen Heimat wird, das sind die Anliegen von SIGNAL und das Ziel der Exkursionen.
Das Angebot
Ausflüge in die Welt des Alltags sind ein immer wieder gern erinnertes Erlebnis, wenn Sprechen mit Aktion in einer Gruppe verbunden wird. Ganz wichtig dabei: die Ausflüge werden systematisch von Lehrkräften und Sprachpaten vor- und nachbereitet, so dass die Kinder und Eltern sowohl sprachlich als auch inhaltlich einen optimalen Gewinn daraus zu ziehen können.
Wer macht mit?
An den Exkursionen können alle Migrantenkinder teilnehmen, die bei SIGNAL mitmachen. Auch ihre Eltern, die einfach mitlernen, und deutsche Freunde können mit dabei sein. Gemeinsam lernen und spielen in der Gemeinschaft ist das Ziel.
Wo geht's hin?
Bisherige Exkursionen führten in Tier- und Wildparks, Museen, Theater, Natur- und Umweltzentren, Erlebnispark und Supermarkt im Umfeld der Schulen. Ausgewählt werden nur die Exkursionsziele, die Eltern und Kinder gemeinsam auch später wieder besuchen können, um zu wiederholen und weiter zu lernen. Denn SIGNAL will Mut machen, auch selbstständig die Umgebung zu erkunden und die Heimat zu erfahren.
Was machen wir für den Erfolg?
Dabei nutzen wir jede Gelegenheit, alle Ereignisse auch sprachlich zu erleben und zu erarbeiten, in Wortschatz, Grammatik und Satzstruktur. Als Beispiel sei eine sprachbezogene Rallye genannt, zu der die Bedeutung von deutschen Hinweisschildern, die Benennung von Tieren, Pflanzen, Wegen gehörten, sowie die grammatikalisch richtige Ergänzung von vorgegebenen Sätzen. Bei den Exkursionen in die Natur werden Fragebögen angefertigt, die der Erweiterung des Wortschatzes, aber auch der Übung des Schreibens von Aufsätzen dienten. Alle Kinder werden zusätzlich durch pädagogisches Personal des jeweiligen Tier- oder Naturparks begleitet und informiert.
Im Vorfeld der Theater-Exkursion brieft eine Theaterpädagogin die ehrenamtlichen Helfer über Inhalt und Thema des Theaterstücks und hat dabei ganz besonders sprachliche Besonderheiten (z.B. Abzählreime, Abkürzungen etc.) im Blick, die die Sprachpaten dann in der Kleingruppenarbeit weitergeben können. So lernen die Kinder das Theaterstück nicht nur besser zu verstehen, sie eignen sich auch ein besseres sprachliches Empfinden und Sich Ausdrücken an, das wiederum motiviert, weiterzulernen und in der Sprache zu forschen.
Den Sprachpaten ist es immer gelungen, durch die Exkursionen in einer schulfernen Umgebung gute Kontakte mit den (Migranten)eltern der Kinder zu knüpfen, die sich wiederum positiv auf die Teilnahme und Mitarbeit der Kinder auswirken. Und auch die Förderlehrerkräfte nutzen die Chance, auf die Kinder bei diesen Sprachanlässen intensiver einzugehen und sie besser kennen zu lernen.
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