AKTUELLES

Bericht vom Ausflug ins Bergmannsmuseum nach Bexbach

Die ehrenamtlichen Integrationsbegleiter/innen der Grundschule Am Stadtpark in Neunkirchen haben am 07. Juni 2011 einen Ausflug mit den von ihnen betreuten Kindern ins Bergmannsmuseum nach Bexbach unternommen.

Hier ein kurzer Bericht von Frau Izabela Zurkowska-Weis, eine der ehrenamtlichen Integrationsbegleiterinnen:

"Wie immer startete unsere Gruppe, diesmal 16 Kinder und vier Betreuerinnen, mit einem kurzen Marsch zum Bus, mit dem uns die Reise nach Bexbach ins Bergmannsmuseum führte. Da wir im Saarland buchstäblich auf den Kohlengruben sitzen, erschien uns dieses Ziel, gelegen in einem herrlichen Blumengarten, als interessantes, lehrreiches Eintauchen in die Unterwelt unseres Landes. Natürlich wurden wir durch die Geschichte des Steinkohlebergbaus vom 15. Jahrhundert bis heute von einem professionellen Begleiter geführt. Die Besichtigung begann im siebten Stock, des im Jahre 1934 erbauten Hindenburgturms, wo wir in der Höhe von 40 Metern auf einer Panoramaplattform den unglaublichen Ausblick in eine von über 200 Jahren Bergbau gestaltete Landschaft bekamen. Dort oben erfuhren wir schon, dass die Kohle bis zu 5 Kilometer unter dem Saarboden liegt, aber nur bis zu einer Tiefe von 1,5 km abgebaut werden kann. Während der Besichtigung stiegen wir jedes Mal ein Stockwerk hinab und so lernten wir nach und nach, wie die Bergleute früher bis heute wohnten, arbeiteten, sich kleideten, feierten, einfach lebten. Bevor wir die Krönung unserer Reise durch den Bergbau erlebten, schauten wir uns zunächst zum Verständnis einen Film über den Kohleabbau an. Danach ging es in die Tiefe der Grube, wo die Kinder den größten Spaß hatten, uns, den Betreuerinnen, zuzusehen, wie wir fast auf allen Vieren krochen, während die Kleinen einfach so unter die Decke passten. Nach dem tiefen Einblick in die Geschichte des Bergmannslebens landeten wir in der Natur des Blumengartens, wo die Kinder sofort den Spielplatz in Besitz nahmen. Von jeglichen dort vorhandenen Spielgeräte ließen sich die Kinder dermaßen begeistern, dass sogar "Wartelisten" von uns bestimmt werden mussten. Zum Abschluss dieses Vergnügens versüßten wir uns allen den Rückweg mit Eis am Stiel.

Lustig, froh und müde erreichten wir die Haltestelle, aber unser Bus nach Neunkirchen verspätete sich um etliche Minuten, sodass uns ein dumpfes Bauchgefühl kam bei den Gedanken an den uns bevorstehenden bergigen Weg zur Schule. Als der Chauffeur von unserem Leid erfuhr, beschloss er, uns infolge der Verspätung entgegen zu kommen und fuhr die ganze Truppe direkt vor die Grundschule am Stadtpark, wo wir superpünktlich ankamen und die Kinder den wartenden Eltern übergaben.

Alles in allem erlebten wir einen fröhlichen und sonnigen Ausflugsnachmittag.

"Glück Auf", wie die Bergmänner zu sagen pflegen."


SIGNAL macht mit beim bundesweiten Aktionstag der Bundesregierung "Bildungspatenschaften direkt - gemeinsam aktiv"

 

Mit der "Aktion zusammen wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern" (www.aktion-zusammen-wachsen.de) unterstützt die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Dr. Maria Böhmer, das ehrenamtliche Engagement von Bildungspaten für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es auch, bestehende Bildungsangebote zu vernetzen und noch mehr Menschen für dieses wichtige Engagement zu gewinnen.

 

Das Saarland  setzt dabei seit 2005 mit dem Programm SIGNAL ein Zeichen für Chancengleichheit und Sprachenvielfalt. Das Projekt "Sprachpaten schenken Zeit - Sprachförderung für Migrantenkinder über Ehrenamt an Grundschulen" koppelt dabei ehrenamtliche Integrationsbegleitung und Sprachförderung der Alltagssprache mit Förderunterricht zur Bildungssprache durch Lehrkräfte. Die Mitarbeit von professionellen ehrenamtlichen Integrationsbegleitern/Sprachpaten ist ein bundesweit völlig neues Modell, das mit großem Erfolg angenommen wurde.

 

Bildungsstaatssekretär Stephan Körner hat anlässlich des Aktionstages am Mittwoch, 25. Mai 2011 die Grundschule Neunkirchen - Bachschule besucht und sich über den Projektstand informiert.


Empfang im Bundeskanzleramt mit SIGNAL-Beteiligung

Zweihundert Ehrenamtliche aus ganz Deutschland waren am 05. April 2011 zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, darunter eine Delegation des Deutschen Roten Kreuzes. Unter dem Motto "Gemeinsam geht's - Menschen helfen Menschen" würdigte die Kanzlerin die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit für die Gesellschaft.

"Was die vielen Ehrenamtlichen, auch die vielen jungen Menschen unter ihnen da für das Gemeinwohl leisten, ist bewundernswert und gehört zu den ganz starken Seiten unserer Gesellschaft.", so die Kanzlerin in einem Interview mit dem Rotkreuzmagazin im Januar.

Stellvertretend für rund 400.000 Ehrenamtliche im DRK nehmen neun Engagierte aus DRK-Kreisen an Paneldiskussion und Empfang teil. Darunter auch Hanni Lamberty, ehrenamtliche Integrationsbegleiterin an der Max-Ophüls-Schule in Saarbrücken.

Hier ein kurzer Bericht von Frau Lamberty:

Um 13.00 Uhr erschien unsere Bundeskanzlerin mit Krücken und wurde durch die Moderatorin Frau Dr. Ursula Weidenfeld begrüßt.

Ein wunderschöner Folkloretanz mit dem Titel "Lasst uns alle fröhlich sein" bildete den optischen Auftakt.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten die Teilnehmer aus Haupt- und Ehrenamtlichen Erfahrungen aus und schlugen Verbesserungen vor. (...) Hauptamtliche, die das Engagement von Ehrenamtlichen begleiten, sollten Fortbildungen organisieren, wie es bei uns im Programm SIGNAL sehr fürsorglich geschieht.

Vorschläge: Das Ehrenamt braucht eine gute Begleitung und muss in Freiheit geschehen. Das Ehrenamt muss auch eine Bereicherung für einen selbst sein. In der Runde wurde festgestellt, wenn es gut funktioniert, wird es leider zu wenig beachtet.

Eine Anregung von unserer Bundeskanzlerin: Möglichst viele sollten das ausführen, was im Ehrenamt gefällt und sich selbst dabei einbringen, und nicht nur von anderen Großes verlangen. Wir sollten mit Begeisterung unsere helfenden und gestaltenden Möglichkeiten im Ehrenamt einsetzen.

Ehrenamt kann sogar glücklich und zufrieden machen, war die Meinung aller Beteiligten. (...)

Zur optischen Auflockerung wurde noch mal ein Folkloretanz in wunderschönen Kostümen mit dem Titel "Beschwörung" dargeboten.

 

Danach folgte das Schlusswort der Kanzlerin. Einige Anstöße daraus waren mit folgenden Bemerkungen:

  • Die neuen Strukturen der Familien heute brauchen das Ehrenamt dringend.
  • Viele könnten ein Ehrenamt begleiten und dürfen es nicht, wie z. B. Migranten. So könnten unsere Nachwuchssorgen verringert werden.
  • Der Staat sollte Anlaufstellen für das Ehrenamt schaffen.
  • Es sollte Offenheit für neue Generationen geben, und es muss über Probleme gesprochen werden.
  • Gute Laune bei dem, was getan wird, gehört ebenfalls zur Ausübung des Ehrenamtes.

Zum Schluss bedankte sich die Bundeskanzlerin für unsere Arbeit, die wir mit all unseren Stärken und Schwächen in das Ehrenamt einbringen.

 

Der Tanz mit dem Titel "Jüdische Rhapsodie" war der optische Schlussakt.

Ab 14.00 Uhr gab es einen Empfang, wobei wir die Möglichkeit hatten, kurz mit der Kanzlerin zu sprechen und Fotos mit ihr aufzunehmen.

Um 15.00 Uhr wurde eine Führung durch das Bundeskanzleramt organisiert, an der sehr viele teilgenommen haben.

 

Fazit:

Ein wunderschöner Tag, den wir sicher alle nicht so schnell vergessen werden und der uns in bester Erinnerung bleiben wird.


Mehrsprachige Kinderbücher

heute möchten wir Ihnen 2 Links zur Verfügung stellen, die beide eine Übersicht über mehrsprachige Kinderliteratur liefern.

Eine Liste zwei- und mehrsprachiger Bücher, die 2009/2010 in verschiedenen Verlagen publiziert wurden, finden Sie hier: http://www.edition-lingua-mundi.com/PDF/zweisprachige_kinderbuecher-ansicht_kataloge_2009:2010.pdf

Eine umfangreiche Liste mehrsprachiger Kinder- und Jugendliteratur vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (allerdings für Österreich) finden Sie hier: http://www.buch-mehrsprachig.at/index.php?id=13

Wir hoffen, dass Sie das eine oder andere Buch vielleicht bei Ihrer Arbeit einsetzen können.


3sat-Beitrag zu SIGNAL

In der Sendung "vivo" zum Thema "Schule und Bildung" wurde am Samstag, 12. September 2009, ein Beitrag über SIGNAL ausgestrahlt.

Der Beitrag entstand an der Kirchberg-Schule, eine der SIGNAL-Schulen. Wir möchten uns noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für die Mitwirkung und Unterstützung beim Entstehen des Beitrags bedanken!

Schauen Sie doch mal rein:

http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/vivo/137385/index.html


Vorstellung des Projekts auf dem Fachforum "Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund - Sozialer Zusammenhalt durch interkulturelle Strategien und integrierte Ansätze in benachteiligten Stadtteilen" in Berlin vom 26. bis 27. Juni 2006
 
 
Im Rahmen des Bundesmodellprogramms "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" wurde das Projekt auf dem oben genannten Fachforum vorgestellt.
 
Ziel dieses Modellprogramms ist, lokale Bündnisse in solchen Stadtteilen und Gemeinden, in denen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten strukturell schwierige soziale Entwicklungen vollzogen haben, zu unterstützen und anzuregen.

Die verschriftliche Form des Beitrags finden Sie hier: http://www.eundc.de/pdf/50020.pdf.


Beitrag über das Projekt auf www.ganztagsschulen.org
 
Die ehrenamtliche Integrationsbegleitung im Projekt SIGNAL findet am Nachmittag in Grundschulen statt. Daher sind wir auf Schulen angewiesen, die als Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) eine Ganztagsbetreuung anbieten.
Im Juli 2006 erschien daher ein Beitrag auf der Internetseite, der auf ein Gespräch mit Fr. Bettina Neu und Hr. Wolf B. Emminghaus vom DRK Landesverband Saarland zurückgeht.

Den gesamten Beitrag finden Sie unter http://www.ganztagsschulen.org/5880.php.